3.2.10. Musische Bildung

"Die Musik ist das wirksamste Mittel in einer Gesellschaft aufzugehen, ohne sich in ihr zu verlieren" (Peter Raabe)

Kinder reagieren von Geburt an auf Musik. Sie haben Freude an den Geräuschen und Klängen ihrer Umgebung und sie produzieren selbst gerne Geräusche. Der aktive Umgang mit Musik fördert die gesamte Persönlichkeit des Kindes.

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Musik fördert:

  • die Sprache: Die eigene Sprech- und Singstimme entdecken - Stimm- und Sprachbildung sind miteinander verknüpft
  • das Zuhören: Akustische Reize differenziert wahrnehmen: hoch - tief; laut - leise; schnell - langsam
  • die soziale Kompetenz: Gemeinsames Singen und Musizieren
  • das Wohlbefinden: Entspannung, Aufmunterung durch fröhliche Texte, ...
  • die Phantasie & Kreativität: Gefühle und Gedanken können z.B. im Tanz zum Ausdruck gebracht werden
  • das kulturelle Wissen: Eigene und fremde Traditionen, Lieder, Tänze kennenlernen
  • die kognitive Kompetenz: z.B. Merkfähigkeit beim Erlernen von Texten

Wir widmen den musikalischen Aktivitäten viel Zeit während unserer Arbeit.

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Wir singen im Morgenkreis, während des Aufräumens, bei Gebeten und im Stuhlkreis.
Die Kinder singen und summen während des Spielens.
Immer wieder werden neue Fingerspiele, Sprechgesänge und Singspiele erlernt und so die stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten gefördert.

Lieder regen zu rhythmischen Bewegungen an (mit dem eigenen Körper oder mit elementaren Instrumenten). Kinder tanzen häufig und bewegen sich gerne zur Musik. Beim "Malen nach Musik" bekommen Lieder einen persönlichen Ausdruck.

Wir unterscheiden zwischen:

  • Elementaren Instrumenten
    (Orff-Instrumenten, z.B. Klangstäbe, Triangel, Rassel, Glockenspiel, u.a.)
  • Tonträgern (CD und Kassettenrecorder)
  • "Körperinstrumenten" (Klatschen, Stampfen, Schnipsen, Tanzen)