3.2.2. Soziale Bildung

"Wer wir sind, wer wir werden, ist bestimmt durch die Menschen, die uns lieben"(Powell)

Soziale Bildung

Um gesellschaftsfähig zu werden ist es wichtig, soziale Kompetenzen zu erwerben.
Kinder können im Kindergarten positive Beziehungen zu Erwachsenen und anderen Kindern aufbauen.

Durch eine offene und wertschätzende Grundhaltung wollen wir den Kindern den Gruppeneinstieg erleichtern. Wir nehmen jedes Kind so an, wie es ist und helfen neuen Gruppenmitgliedern bei der Kontaktaufnahme zu anderen Kindern.

Die Vermittlung sozialer Kompetenzen geschieht in erster Linie im täglichen Umgang
miteinander. Dem Vorbild Erzieherinnen kommt eine bedeutende Rolle zu.

Das Leben in der Gruppe bietet somit optimale Voraussetzungen zum Erwerb wichtiger
sozialer Fähigkeiten.

Soziale Kompetenzen Beispiele zur Umsetzung in der Praxis:
Konfliktfähigkeit Begleitung von Konflikten, Friedenstisch
Toleranz Gruppengespräche über Andersartigkeit
Projekt „Anderssein“ mit behinderten Kindern
Kooperationsfähigkeit Kinderkonferenzen, Freispiel
Gemeinschafts- und Kooperationsspiele
angemessene Kooperation Morgenkreis, Gruppengespräche
Freispiel, „Höflichkeitsorden“ (Benimmregeln)
Emphatie Bilderbuchbetrachtung, Rollenspiele
(Fähigkeit des Perspektivenwechsels) Puppenecke
Respekt und Rücksichtnahme Gruppenregeln, Grenzen klären, Regelabsprachen
Durchsetzungsvermögen Gartensituation, Freispiel, Gespräche über Gefühle, Gefühlsschilder

Verantwortung

  • für das eigene Handeln Gegenüber
  • anderen Menschen gegenüber
  • für Natur und Umwelt
Waldtage, Regeln im Freien, Baumpflanzaktion, Müllsammelaktion
Hilfsbereitschaft Freispiel, Gespräche
Fähigkeit zur demokratischen Teilhabe Kinderkonferenzen, Abstimmungen

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