4. Schwerpunkte der Institution

Schwerpunkte
"Solange die Erde steht,
soll nicht aufhören,
Saat und Ernte, Frost und Hitze
Sommer und Winter, Tag und Nacht"

4.1. Die Rechte der Kinder

Ein Kind hat das Recht:

  • Kind zu sein und so akzeptiert zu werden, wie es ist
  • auf einen individuellen Reifungs- und Entwicklungsprozess mit eigenem Tempo
  • auf positive Zuwendung
  • auf eine „heimelige“ Umgebung
  • auf Hilfe und Schutz
  • auf engagierte und partnerschaftliche Erzieherinnen
  • auf Auseinandersetzungen mit Kindern, Erzieherinnen und anderen Bezugspersonen
  • auf Spielen
  • sich Spielkameraden und Freunde auszusuchen
  • auf eigene Entscheidungen
  • auf vielfältige Erfahrungen im Kindergarten und Umgebung
  • sich weiterzuentwickeln und zu lernen
  • auf Phantasie
  • auf ausreichende Bewegung
  • auf Förderung
  • die Konsequenzen des eigenen Verhaltens zu erfahren
  • auf Mitarbeit und Interesse der Eltern
  • auf gesunde Ernährung

... nach oben ...

4.2. Die Aufgaben der Erzieherinnen

Wir möchten den Kindern:

  • einen geschützten, liebevollen Raum zum Wohlfühlen und des gegenseitigen Vertrauens bieten
  • bei der Wahl des Spieles, des Spielkameraden, des Spielorts und der Dauer des Spieles behilflich sein
  • das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen stärken, in der Entwicklung zu einer selbständigen Persönlichkeit

... nach oben ...

4.3 Prioritäten

Wir möchten die Kinder individuell und ganzheitlich fördern, d.h. in ihrem Wachsen an Seele, Leib und Geist. Die Selbständigkeit des Kindes wird gefördert, indem wir die Kinder dort unterstützen, wo noch Hilfe gebraucht wird, und uns zurückziehen, wo sie es selbst schaffen.

Wir möchten die Kinder befähigen:

  • Eigenverantwortung für ihr Handeln und Tun zu übernehmen
  • mit Konflikten umzugehen
  • durch Lob und Anerkennung zu wachsen

So lernen sie, sich und andere so anzunehmen, wie sie sind. Wir möchten ihnen die Möglichkeit bieten kreativ zu sein und sich auszuprobieren.

... nach oben ...

4.4 Die Kinder im Zentrum

Kinder sind kleine Persönlichkeiten, in denen schon alles angelegt ist. Sie dürfen ihre Stärken entdecken und lernen mit ihren Schwächen umzugehen. Kinder möchten Freundschaften schließen. Sie dürfen sich in der Gemeinschaft der Gruppe einleben, damit sie Freude am Leben und Tun haben, sich ausprobieren können und Schutz, Geborgenheit und Wärme erfahren.

Voltaire

... nach oben ...

4.5. Ziele

Aus den Rechten eines Kindes ergeben sich für uns in unserer Institution folgende Ziele

Ziele

„Wer wir sind, wer wir werden,
ist bestimmt durch die Menschen,
die uns lieben.“(Powell)

... nach oben ...