Pädagogik


Gesamte Konzeption als PDF

3.0 Pädagogik
3.1.Unsere pädagogischen Grundsätze
3.1.1.   Sicherung der Grundbedürfnisse des Kindes und deren Umsetzung
3.1.2.   Unser Bild vom Kind
3.1.3.   Stärkenorientiertes Arbeiten mit Kindern als Ausgangsbasis
3.1.4.   Partizipation und Beschwerdemanagement
3.1.5.   Interkulturelle Erziehung
3.1.6.   Geschlechtsbewusste Erziehung
3.1.7.  Integration und Inklusion
3.2.Basiskompetenzen
3.3.Bildungsbereiche
3.3.1.In der Kinderkrippe
3.3.2.Im Kindergarten und Hort
3.3.2.1.Religiöse und ethische Bildung
3.3.2.2.Soziale Bildung
3.3.2.3.Sprachliche Bildung
3.3.2.4.Mathematische Bildung
3.3.2.5.Technische Bildung
3.3.2.6.Künstlerische Bildung und Ästhetik
3.3.2.7.Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport
3.3.2.8.Gesundheitserziehung
3.3.2.9.Musische Bildung
3.3.2.10.Umweltbildung und Umwelterziehung

 

Pädagogik

3.1. Unsere pädagogischen Grundsätze                                                 

3.1.1.Sicherung der  Grundbedürfnisse des Kindes und deren Umsetzung in der Einrichtung                                                                                                                    

Kinder haben besondere elementare Bedürfnisse, die das Wohlbefinden des Kindes sichern. Um diese Grundbedürfnisse zu sichern, bedarf es von Seiten der Einrichtung folgende Rahmenbedingungen, auf die wir verstärkt achten möchten.

 

3.1.2. Unser Bild vom Kind                                                                                         

Wir begreifen das Kind als aktives Wesen, das sich von Geburt an mit seiner Umwelt auseinandersetzt und seine eigene Entwicklung mitbestimmt. Kinder sind von Anfang an  „Mit – Gestalter“ ihrer Entwicklung und Bildung. Deshalb bedarf es Erfahrungs- und Lernangebote, mit denen wir es ihm ermöglichen, sich die Umgebung  nach und nach aktiv anzueignen ( anregende Entwicklungsumwelt ). Die neurobiologische Forschung hat bestätigt, dass die kindliche Entwicklung ein Bildungsprozess ist, der durch entwicklungsförderliche Bedingungen unterstützt werden kann. Dazu bedarf es einer stabilen Beziehung zur Erzieherin, einer guten Erziehungspartnerschaft mit Eltern und eine ganzheitliche entwicklungsbegleitende Förderung.                                                                               

 

3.1.3. Stärkenorientiertes Arbeiten mit Kindern als Ausgangsbasis

In unserer Arbeit setzten wir an der Individualität und den Stärken des Kindes an. Wir gehen von einem kompetenten, neugierigen und mitgestaltenden Kind aus, das eine aktive Gestaltungsrolle in seinen Lern- und Bildungsprozessen einnimmt und mit Freude seine eigenen Stärken und Bedürfnisse, durch entsprechende Angebote der Erzieherinnen, wahrnehmen kann.

 

3.1.4. Partizipation und Beschwerdemanagement

Partizipation heißt für uns, dass das Kind das Recht hat:

  • sich eine eigene Meinung zu bilden
  • diese Meinung frei zu äußern, unter Berücksichtigung seiner individuellen Reife

 

8 SGB VIII: „Kinder und Jugendliche sind entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe zu beteiligen.“

Diese enthält keinerlei Altersbegrenzungen, gilt er uneingeschränkt auch für Kindertageseinrichtungen.

 

·       Kinder erfahren im Partizipationsprozess :                                                                                 und in unsrer Einrichtung:

 

 

• demokratische Grundprinzipien:

z.B.: Wir stimmen durch eine Wahl ab, was und wie unsere Projektthemen gefüllt werden ( Vorgehensweise siehe Kinderkonferenz ). Gleichzeitig können die Kinder wählen, bei welchen

„ FitZ“-Angeboten sie teilnehmen möchten. Die Vorschläge der Erzieherinnen fließen mit ein.

• was es bewirkt, die eigene Meinung frei zu äußern

z.B.: das Spiel: „Wir packen unseren Koffer“. Am Ende der Woche wird mit den Kindern reflektiert, was gut, oder weniger gut verlaufen ist, z.B. bei: unseren päd. Angeboten, dem Miteinander in der Gruppe, Ausflügen etc.

Für jede Aktion wird ein Gegenstand in den Koffer gepackt.

 • wie es ist, eine aktive Rolle einzunehmen und soziale Anerkennung zu genießen

                                    z.B.: Konferenzen in der Kleingruppe.

Kinder malen oder lassen von der Erzieherin notieren, was es zu besprechen gibt. Ein Briefkasten sammelt die Anliegen. Einmal im Monat stellen die Kinder ihre Anliegen der Gruppe vor, es werden über Mehrheitsbeschlüsse

(  durch Handzeichen / Punktevergabe )Entscheidungen getroffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

• die Wirksamkeit von Mitbestimmung

                                    wir entscheiden gemeinsam, wie unsere Spielecken gestaltet werden, was wir dazu benötigen, welches Spielmaterial hineingestellt wird, was Kinder evtl. von zu Hause mitbringen können, was evtl. gekauft wird etc.

 

• sich mit Entscheidungen zu identifizieren und

• Verantwortung zu übernehmen

• den Unterschied zwischen Fremdbestimmung und Selbstbestimmung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

• dass sie ernst genommen werden/

• alternative Konfliktlösungsstrategie/

• die Meinungen anderer zu akzeptieren

                          z.B.: auf Beschwerden/ Probleme/Streit der Kinder wird von der Erzieherin durch unseren Friedenstisch reagiert.

An diesem besonderen Tisch äußern die Kinder das Geschehen und ihre Gefühle,

 gemeinsam werden Lösungsschritte anhand von Symbolkarten erarbeitet,

die Kinder schließen Frieden und bekräftigen dies mit Handschlag und mit Anzünden der Friedenskerze

 

• die Konsequenzen eigener Entscheidungen zu tragen

                          Erfahrungen werden gesammelt, die den Kindern bewusst machen, dass sie sich nicht immer mit ihren Vorstellungen decken

• Erfolg und Misserfolg ihres Engagements

                         Im Morgenkreis hat ein Kind die Möglichkeit eine Kiste zu öffnen, in der zur Auswahl einige Gegenstande liegen, wie z:B.:

ein Erzählstein, ( ich darf im Morgenkreis etwas erzählen )

ein Buch, ( ich bekomme eine Geschichte erzählt / Bilderbuch )

oder eine Spielfigur (ich darf mir ein Spiel im Morgenkreis wünschen)

 

Die Wahl des Tageskindes:

Ein Kind wird ausgewählt / meldet sich auf einem vorbereiteten Portfolie mit Hilfe der Erzieherin zu beschreiben ( zu malen ) 

was war heute dein schönstes Erlebnis?

was hat dir heute nicht gefallen?

mit wem hast du heute gespielt?

 

• eine andere Art von Gestaltungsspielraum

                       z.B.: Einbindung der Kinder bei der Bestellung und Auswahl von neuem Spielmaterial,

Wünsche äußern bei der Wahl des Speiseplanes,

            dazu werden wöchentlich Kinder ausgesucht, die mit den Erzieherinnen und der Köchin den Speiseplan gestalten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.1.5. Interkulturelle Erziehung                                                                                  Die Leitgedanken des BEP sagen aus:

„Interkulturelle Erziehung hat eine individuelle und eine gesellschaftliche Dimension.

Im Zuge von wachsender internationaler Mobilität und zunehmend mehrsprachigen und multikulturellen Gesellschaften ist interkulturelle Kompetenz in zweifacher Hinsicht ein wichtiges Bildungsziel. Sie eröffnet individuelle Lebens- und Berufschancen. Sie ist eine grundlegende Kompetenz für das konstruktive und friedliche Miteinander von Individuen, Gruppen und Regionen mit unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Traditionen“.

9 BEP 2006: S.114.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies bedeutet für uns:

  • Wir leben Ökumene
  • Jeder Mensch ist etwas Besonderes
  • Jedes Kind hat ein Recht darauf, in seiner Individualität respektiert zu werden

mit seinem Aussehen ,seinen persönlichen Stärken und Fähigkeiten ,und seiner ganz individuellen Herkunft

  • Kinder sind verschieden und dürfen verschieden sein
  • Sie werden von uns in ihrer Verschiedenheit als gleichwertig angesehen

 

Kinder und Eltern….

entwickeln und lernen Offenheit und Neugierde für andere Sprachen und Kulturen, z.B.: durch unser Projekt: „Eine Reise um die Welt“

erleben bei unserem pädagogischen Angebot Akzeptanz und Wertschätzung z.B. durch Bücher, Lieder in ihrer Sprache, Kennenlernen verschiedenen Essensangebote in verschiedener Ländern – ausländische Eltern unterstützen uns beim Buffet

bei Kindern wird die Fähigkeit gefördert, sich in verschiedenen Sprachen auszudrücken,

Mehrsprachigkeit wird gefördert

erfahren Wertschätzung und Offenheit  der eigenen und anderer Kulturen z.B.: durch Kennenlernen verschiedener kirchlicher Feste / verschiedener Glaubensformen

 

das Team…

bringt allen Kindern die gleiche Wertschätzung entgegen

ermöglicht jedem Kind das gleiche Recht auf Bildung unabhängig seiner Herkunft.  Sozial schwachen Familien wird die Möglichkeit geboten unsere FitZ – Angebote kostenfrei zu nutzen

bringt den Familien des Kindes ein wertschätzendes, partnerschaftliches Verhalten entgegen

entwickelt jede Erzieherin Offenheit für andere Kulturen, Sprachen und Religionen

kennt die Biografie ihrer Kindern und berücksichtigt dies als Information in der pädagogischen Arbeit mit der Familie

 erklärt bzw. übersetzt Informationen, Elternbriefe, Plakate den Migrationsfamilien je nach Sprachstand

 

3.1.6. Geschlechtsbewusste Erziehung

Gemeinsam mit den Eltern sollen Bedenken und Sorgen bezüglich der kindlichen Sexualität abgebaut werden. Wir bieten einen Elternabend zur Sexualerziehung an und erläutern unsere Sichtweise und Pädagogik in unserer Einrichtung im Umgang mit der kindlichen Sexualität.

3.1.7.Integration und Inklusion

Unsere Einrichtung verfügt über 2 Integrationsplätze im Kindergarten und         2 Integrationsplätze in der Kinderkrippe

  • Pädagogische Grundhaltung Noahs Arche – Ein evangelischer Kindergarten- . Unser Leitgedanke beinhaltet:

 „Du bist angenommen wie du bist.“

Im Sinne dieses Zuspruchs werden die Kinder in Noahs Arche so wie sie sind mit ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebensgeschichte angenommen, d.h. ohne Ansehen von Geschlecht und Nationalität und ohne Ansehen irgendwelcher aus den Normen fallender Schwierigkeiten und Fähigkeiten. Dadurch werden die Kinder in ihrer Persönlichkeit akzeptiert und gefördert. Sie können in einer Atmosphäre der Offenheit und Toleranz und  im gemeinsam gestalteten Alltag individuelle Erfahrungen sammeln, sich entwickeln und aneinander wachsen.

 

  • Unsere Ziele der Integration

Bei unserer Integrationsarbeit gelten die im bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan enthaltenen Bildungs- und Erziehungsziele.

 

Wir legen Wert auf Offenheit. Dadurch entsteht:

                                    

 

 

 

 

Zwischenmenschliche Beziehungen bringen den Kindern:

                

 

  • Integration / Inklusion bedeutet für uns
  • Wir ermöglichen dem Kind:
  • Vielfältige, dem Kind angepasste Spiele und Aktivitäten
  • Geborgenheit, Sicherheit
  • Ermöglichung  in verschiedenen Funktionsbereichen gleichzeitig unterschiedliche Aktivitäten nachzugehen
  • Schaffung von Rückzugs- und Ruhezonen zum Alleinsein
  • Bewegungsräume
·       Bereitstellung ausgewählte Materialien, die Aufforderungscharakter besitzen
  • Einsetzen von täglich wiederkehrenden Ritualen
  • Orientierung und Überschaubarkeit

 

 

 

  • Wir ermöglichen den Eltern:
  • Kontakte und Freundschaften der Eltern von Kindern mit und ohne Behinderung
  • Die Eltern sind entlastet, da lange Wegstrecken zu Therapeuten wegfallen.
  • Eltern fühlen sich angenommen in ihrer besonderen Situation.
  • Integration bedeutet für die Eltern von Kindern auf einem Förderplatz ein Stück Normalität.
  • Therapeuten und pädagogisches Fachpersonal arbeiten Hand in Hand.
  • Kostenklärung wird in Zusammenarbeit mit den Eltern veranlasst.

 

 

  • Unsere Elternarbeit beinhaltet:

 

·       1.Vertrauensaufbau zwischen Personal und Eltern

·       2.Unterstützung der Eltern bei der Antragstellung zur Eingliederung, bei Kontakten mit Ämtern, Ärzte und Therapeuten sowie der Frühförderstelle

·       3. Regelmäßige Gespräche mit den Eltern; hierbei wird die Entwicklung des Kindes reflektiert

·       4.Begleitung in Erziehungsfragen sowie Entlastung der Eltern/Familie

·       5. alle diagnostischen, erzieherischen und therapeutischen Zielsetzungen und   Maßnahmen erfolgen in enger Absprache und Abstimmung mit den Eltern

·       9. Die Einrichtung und der Fachdienst beraten die Eltern in Kooperation

·       10. Eltern werden in die Begleitung und Erziehung ihres Kindes intensiv eingebunden

 

 

 

 

 

 

 

  • Formen unserer Elternarbeit:
 

  1. Tag der offenen Tür, um unsere Einrichtung in der Öffentlichkeit präsent zu machen und unser pädagogisches Konzept vorzustellen
  2. Schnuppertag des Kindes mit Anamnesegespräch
  3. Dokumentation der Eingewöhnungszeit; danach findet mit den Eltern ein Reflexionsgespräch statt
  4. Regelmäßige Elterngespräche unter Einbeziehung der Therapeuten
  5. Hospitationsmöglichkeiten der Eltern im Freispiel und bei Angeboten; dies schafft Transparenz, Verständnis und Vertrauen zu unserer Einrichtung
  6. Dokumentationen und Präsentation anhand von Aushängen, Fotos und Elternbriefen
  7. Feste für „Alle“: Eltern
  8. Elternabende und Gruppenelternabende mit oder ohne pädagogisches Thema.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Unsere Beobachtungsinstrumente:
  • Wir sammeln Ergebnisse der kindlicher Aktivitäten (z.B. Zeichnungen, Klebearbeiten, und machen Fotos im Alltag),
  • Wir machen freie Beobachtungen sowie
  • strukturierte Formen der Beobachtung, (z.B. Beobachtungsbogen der Entwicklung des Kindes).
  • Wir vernetzen uns u.a. mit:
Arbeitskreise Integration
Ärzte
Institut für Frühpädagogik

 

 

 

 

 

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
KoKi
Bezirk von Oberbayern

 

 

Fachdienste

 

 

 

Asylbewerberkinder und ihre Familien in unserer Einrichtung

„Kindertageseinrichtungen sind ein Ort, an dem Vielfältigkeit täglich erlebt und gelebt werden kann. Wenn sie Familien, die ihre Heimat verlassen mussten, mit Offenheit, Respekt, Neugier und fachlicher Kompetenz begegnen, dann kann Inklusion als Gewinn für alle gelingen „  (aus „ Bildung Erziehung Betreuung“ vom Staatsinstitut für Frühpädagogik 2015)

Bis jetzt wurden noch keine Kinder bei uns angemeldet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                         3.2. Basiskompetenzen

   

Personale Kompetenzen:

Selbstwahrung

Wie bewertet das Kind seine Eigenschaften und Fähigkeiten, und sieht sich als positives Individuum, wie kommt das Kind mit Menschen, Situationen, Gefühlen und seinem Körper zurecht.

Motivationale Kompetenz

Das Kind bestimmt sein Handeln, lernt,  ist kompetent und meistert  auch schwierige Aufgaben. Es kann sein Verhalten planen, beobachten und steuern.

Kognitive Kompetenz

Dazu gehört die differenzierte  Wahrnehmung, die Denkfähigkeit, das Gedächtnis, die Problemlösefähigkeit, die Phantasie und Kreativität.

Physische Kompetenz

Das Kind lernt Verantwortung für seinen Körper und seine Gesundheit zu entwickeln, es bekommt die Gelegenheit, Grob- und Feinmotorik zu üben, sich anzustrengen aber auch zu entspannen

Kompetenz zum Handeln im sozialen Kontext

Soziale Kompetenz

Kinder  lernen gute Beziehungen zu Kindern und Erwachsenen aufzubauen, andere zu verstehen, angemessen zu kommunizieren, zu kooperieren und Konflikte zu lösen

Werte-und Orientierungskompetenz

Wir leben christliche und gesellschaftliche Werte, wir vermitteln Sensibilität und Achtung für Andersartigkeit und Anderssein, wir lernen Solidarität

Verantwortungsübernahme

Kinder lernen Verantwortung

·       für das eigene Handeln

·       anderen Menschen gegenüber

·       für Umwelt und Natur

zu übernehmen

Demokratische Teilhabe

Wir vermitteln Gesprächs- und Abstimmungsregeln und die Fähigkeit, die eigene Meinung zu vertreten

 

Wir fördern die Basiskompetenzen der Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                    Aus den Basiskompetenzen entwickeln sich folgende                                                                                                                                                                                                                                       Bildungs- und Erziehungsbereiche

 

 

 

Ethische und religiöse Bildung  

 

 

Soziale

Bildung

 

 

 

Sprachliche

Bildung

 

 

 

Mathematische und technische

Bildung

 

 

 

Naturwissen-

schaftliche

Bildung

 

 

 

Umweltbildung

und

Umwelterziehung

 

        

Resilienz, Widerstandsfähigkeit

Darunter verstehen wir:

Kinder stark machen                                                  im Umgang mit Veränderungen und Belastungen                                     Veränderungen und Belastungen sind:

z.B. Trennung/ Scheidung/ Wiederheirat/ Tod/ Chronische Erkrankungen                                        neue Lebensabschnitte, wie z.B.:

Übergang( Elternhaus/ Kindergarten/ Schule ) Traumatische Erlebnisse, z.B.:

Sexueller Missbrauch, Unfall, Krankheit

Bewältigung

Um dies zu bewältigen sind unter anderem:

·       Selbstvertrauen, Selbstsicherheit

·       Eigenaktive Stressbewältigung

·       Optimistische Lebenseinstellung…

für Kinder wichtig

Konstruktive Zusammenarbeit

Zwischen Elternhaus und Einrichtung

 

 

Lernmethodische Kompetenzen

Darunter verstehen wir:

Wissen erwerben

Kinder lernen, Informationen zu beschaffen, zu verstehen und zu verwerten

Wissen anzuwenden und zu übertragen

Das Bewusstsein der Kinder für Lernprozesse

wird geschärft, dass sie lernen, was sie lernen.

Wir fördern die Basiskompetenzen der Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                    Aus den Basiskompetenzen entwickeln sich folgende                                                                                                                                                                                                                                       Bildungs- und Erziehungsbereiche

 

 

 

 

 

Informationstechnische

Bildung, Medienbildung

und Erziehung

 

Künstlerische Bildung

 

Musische

Bildung

 

Sport und

Bewegung

 

Gesundheitserziehung

 

 

 

3.3. Bildungsbereiche

3.3.1. In der Kinderkrippe

 

                                                                    

Spiel

 

 

Diese Bildungsprozesse vollziehen sich vor allem im Spiel des Kindes. Die Einrichtung legt darauf  ihren Schwerpunkt in der Kinderkrippe.

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  3.3.2. Im Kindergarten und Hort

„Liebe heißt, einen anderen Menschen so sehen zu können, wie Gott ihn gemeint hat“

 

3.3.2.1. Religiöse und ethische Bildung

 

 

 

 

Die Erziehung nach christlichen Werten hat ihre Grundlage in der bayerischen Verfassung.

Unser „evangelisches“ Profil bedeutet für uns im ursprünglichen Sinn

 

„vom Evangelium her leben“.

 

Das Evangelium ist die gute Botschaft

              „Du bist angenommen wie du bist.“

                       

 

 

 

Damit die christlichen Werte spürbar werden, schaffen wir eine Atmosphäre, die geprägt ist von christlich bestimmten Grundhaltungen:

 

 

 

 

 

 

 

Beispiele dazu aus der Praxis

 

 

 

 

3.3.2.2. Soziale Bildung

„Wer wir sind, wer wir werden, ist bestimmt durch die Menschen, die uns lieben“(Powell)

 

Um gesellschaftsfähig zu werden, ist es wichtig, soziale Kompetenzen zu erwerben.
Kinder können im Kindergarten positive Beziehungen zu Erwachsenen und anderen Kindern aufbauen.

Durch eine offene und wertschätzende Grundhaltung wollen wir den Kindern den Gruppeneinstieg erleichtern. Wir nehmen jedes Kind so an, wie es ist und helfen neuen Gruppenmitgliedern bei der Kontaktaufnahme zu anderen Kindern.

Die Vermittlung sozialer Kompetenzen geschieht in erster Linie im täglichen Umgang
miteinander. Dem Vorbild Erzieherinnen kommt eine bedeutende Rolle zu.

Das Leben in der Gruppe bietet somit optimale Voraussetzungen zum Erwerb wichtiger
sozialer Fähigkeiten

 

Soziale Kompetenzen Beispiele zur Umsetzung in der Praxis:
Konfliktfähigkeit Begleitung von Konflikten, Friedenstisch
Toleranz Gruppengespräche über Andersartigkeit
Projekt „Anderssein“ mit behinderten Kindern
Kooperationsfähigkeit Kinderkonferenzen, Freispiel
Gemeinschafts- und Kooperationsspiele
angemessene Kooperation Morgenkreis, Gruppengespräche
Freispiel, „Höflichkeitsorden“ (Benimmregeln)
Emphatie Bilderbuchbetrachtung, Rollenspiele
(Fähigkeit des Perspektivenwechsels) Puppenecke
Respekt und Rücksichtnahme Gruppenregeln, Grenzen klären, Regelabsprachen
Durchsetzungsvermögen Gartensituation, Freispiel, Gespräche über Gefühle, Gefühlsschilder
Verantwortung

  • für das eigene Handeln
  • anderen Menschen gegenüber
  • für Natur und Umwelt
Waldtage, Regeln im Freien, Baumpflanzaktion, Müllsammelaktion
Hilfsbereitschaft Freispiel, Gespräche
Fähigkeit zur demokratischen Teilhabe Kinderkonferenzen, Abstimmungen

3.3.2.3. Sprachliche Bildung

„Ein Kind kommt mit 100 Sprachen auf die Welt und 99 davon werden ihm genommen.“

 

Kinder lernen die Sprache am besten im persönlichen Kontakt mit den ihnen zugewandten Bezugspersonen. Sehr große Bedeutung hat dabei das Sprachvorbild.

Wir lassen die Sprachförderung konstant in den Alltag einfließen und versuchen so
gegebenenfalls Sprachschwierigkeiten zu kompensieren.

Die Sprachentwicklung ist sehr stark mit der Bewegung des Kindes verbunden. Sprache kann also nie isoliert erlernt werden.

Die Umsetzung der Sprachförderung findet überwiegend im Kindergartenalltag statt und in Kleingruppen. Eng vernetzt und im Austausch sind wir dabei mit der Schule
(Gespräche am Brotzeittisch, im Freispiel und in speziellen Angeboten).

·       Täglicher Morgenkreis mit festem Gesprächsritual („Redestein“)
                                                                                                                                               ·       Gespräche im Stuhlkreis über bestimmte Themen und Anlässe

  • Kinderkonferenzen und Abstimmungen zu verschiedenen Themen
  • Im Freispiel müssen Kinder ihre eigene Meinung vertreten und ihre Wünsche konkret ausdrücken, auch im Rollenspiel steht die Sprache im Mittelpunkt
  • Konflikte im Kindergarten sind wichtig, die Kinder lernen hier ihre Gefühle zu verbalisieren und einen Standpunkt zu vertreten.
  • Lieder, Gedichte und Fingerspiele sind wiederkehrende Elemente in unserem Tagesablauf. Sie haben einen klaren Sprachrhythmus, der für den Schrifterwerb bedeutend ist.
  • Bilderbücher stehen den Kindern jederzeit zur Verfügung und werden von uns im Freispiel häufig vorgelesen. Besondere Bedeutung hat hier auch die Bilderbuchbetrachtung in der Großgruppe zu bestimmten Themen.
  • In der eigenen Kindergartenbücherei dürfen sich die Kinder wöchentlich ein Buch ausleihen.
  • Reimen, Silbenklatschen oder Anlaute hören. In der Vorschulerziehung orientieren wir uns auszugsweise am Würzburger Trainingsprogramm. Ebenso werden Sprachförderspiele wie Sprechdachs, Lingoplay, etc… eingesetzt.
  • In unserer Theater Projektgruppe steht der Einsatz von Sprache im Mittelpunkt.

3.3.2.4. Mathematische Bildung

„Vieles hätte ich verstanden, wenn man es mir nicht erklärt hätte“(Stanisalaw Jerzy Lec)

Mathematische Bildung hat in der heutigen Wissensgesellschaft eine zentrale Bedeutung. Ohne mathematische Grundkenntnisse ist ein Zurechtkommen im Alltag nicht mehr möglich. Im Kindergarten schaffen wir bereits die Basis für ein lebenslanges mathematisches Lernen:

                                               Wir glauben:

Mathematik ist viel mehr als Zahlen! Mathematik ist zum Anfassen!

Für uns heißt das:

Jeder Abstraktion liegen konkrete Erfahrungen und praktisches Tun mit allen Sinnen zu Grunde

 

Die Kinder haben die Möglichkeit zu sortieren, zuzuordnen und verschiedene Mengen zu vergleichen. Der Lernprozess kann nicht abgekürzt werden, indem man gleich die Ziffer „lernt“. So lernen Kinder keinen „Zahlensinn“, keine Vorstellungen von Größenordnungen und auch nicht die Lust am Knobeln und Denken, die mathematisch denkende Menschen auszeichnet.
Natürlich gehören auch die Zahlen zur Mathematik im Kindergarten, aber sie bilden nur einen „Brückenpfeiler“.
Mathematik beruht auf einer Reihe von „Grundkonzepten“, die man anfassen, erfahren und ausprobieren kann. Wir haben sie in vier Brückenpfeiler zusammengefasst.

Die vier Brückenpfeiler

Sortieren und Ordnen

 

  • Schuh – Sortierer (Schuhsalat)
    Alle Schuhpaare der Kinder befinden sich durcheinandergewürfelt im Kreis.
    Die Schuhe sollen zu Paaren sortiert werden.
    Oder: sortieren nach Farbe, sortieren nach Verschlüssen….
  • Knöpfe sortieren
    Knöpfe werden nach Größe, Farbe, Form oder Anzahl der Knopflöcher sortiert
    Oder: Knopfreihenfolge wird vorgegeben, Reihenfolge wird nachgelegt und fortgesetzt
    Oder: Veränderte Reihenfolge soll erkannt werden
  • Tägliches Aufräumen
    Sortieren und ordnen des Spielmaterials …

Formen, Muster, Symmetrie

 

  • Formen herstellen, erkennen und benennen
  • Ertasten von Formen im abgedeckten Korb
  • Finden gleicher Formen im Kindergarten oder zu Hause
  • Aufmalen, ausschneiden, aufkleben der Formen
  • Mandalas ausmalen …

 

Raum, Lagebezeichnungen, Körper

 

 

in an
auf neben
unten hinten
über zwischen
nahe bei in der Mitte
außen hoch
tief umschlossen
rechts links etc.

 

  • Dazu benutzt der Kindergarten viele Kartenspiele (Ligocards)
  • Bewegungsspiele im Turnraum und im Garten
    Alle Kinder legen sich auf die Matte, alle Kinder laufen hinter einen Baum.
  • Dreidimensionales Erkennen und Sehen (Spiel mit Auftragskarten)

 

Zahlen, Zählen, Messen

 

  • Alle Würfel- und Kartenspiele (Uno)
  • Menge zur passenden Ziffer zuordnen
  • Experimentieren:
    z.B.: Wasser / Sand: in verschiedenen Behältern abmessen
    gleich viel, weniger, mehr, leichter, schwerer …
  • Zeit messen: Sanduhr, Wochentage, Stunden …

 

3.3.2.5.Technische Bildung

 

„Die Menschen mit dem größten Forschungstalent und spielerischen Erfindungsgeist sind die unter 6 jährigen.“(Reggio / Emilia)

Naturwissenschaft besteht nicht in erster Linie aus Wissen, sondern Wissenschaft besteht aus Aktion, Frage und Suche.

  1. Sehen
  2. Staunen
  3. Fragen / Warum?
  4. Ausprobieren

Für uns heißt das:                                                                                                                                 Um auf Ergebnisse zu kommen, setzen wir Experimente ein. Die Versuche können folgenden Themenbereichen zugeordnet werden:

Unsere Erde: Die Erde und das Weltall erforschen

Lebendige Natur: Pflanzen und Tiere erforschen, Natur und Umweltschutz

Menschenkinder: Den eigenen Körper erforschen

Naturkräfte und Phänomene: Physik im Kindergarten

Substanzen und Stoffe: Chemie im Kindergarten

Technik: Naturkräfte nutzen

Beispiele aus der Praxis:

  • Was schwimmt, was geht unter?
  • Wasser fließt „bergauf“
  • Schwerkraft (Warum fällt alles auf die Erde?)
  • Wald- und Naturtage
  • Erleben der Jahreszeiten

 

 

3.3.2.6. Künstlerische Bildung und Ästhetik

 

„Erzähle es mir-und ich werde es vergessen.
Zeige es mir – und ich werde mich erinnern.
Lass es mich tun – und ich werde es behalten.“(Konfuzius)

Kinder erkunden ihre Umwelt von Geburt an mit allen Sinnen und machen dabei von klein auf erste ästhetische Erfahrungen.

Lernen durch die Sinne (Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Fühlen) ist in der frühen Kindheit die Grundlage von Bildung.

Ästhetische Bildung spricht das Kind in seiner Gesamtperson an und erfasst all seine Ausdrucksformen.

 

Voraussetzungen für eine ästhetische Entwicklung im Kindesalter sind eine unterstützende Lernumgebung und eine liebevolle Atmosphäre. Die bildnerische Erziehung im Kindergarten ist der kreative Umgang mit Materialien, wodurch sich das Kind mit sich und seiner Umwelt auseinandersetzt.

Unsere Ziele in der täglichen Arbeit mit den Kindern sind dabei:

  • Kennenlernen der vielfältigen kreativen Materialien und Werkzeuge
  • Entwicklung handwerklicher Fähigkeiten durch den Umgang mit verschiedenen Mal- und Gestaltungstechniken
  • Entdecken eigener Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten
  • Entwicklung eines positiven Selbstwertgefühls durch selbständiges, aktives Handeln
  • Förderung von Phantasie und Kreativität
  • Stärkung von Grob- und Feinmotorik
  • Entwicklung von Wertschätzung für eigenes Tun und Tun der Anderen
  • Förderung des selbständigen, aktiven Arbeitens der Kinder in Kleingruppen
  • Ausreichendes Zeitangebot, Raum und kreative Anreize , damit die Kinder ihre Vorlieben, Begabungen und Interessen entdecken und vertiefen können
  • Entwicklung von Spaß, Freude und Lust am Tun

 

 

3.3.2.7. Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

 

„Bewegung und Spiel sind auch Bildung – vor allem Menschenbildung. Es kommt eben nicht nur der Kopf des Kindes in den Kindergarten – es kommt immer das ganze Kind.“

(Dr. R. Zimmer)

Bewegung gilt zu Recht als wesentlicher Bestandteil der Erziehung des Kindes. Im Vorschulalter ist Bewegung unverzichtbar:

  • weil die natürliche Bewegungsfreude des Kindes Raum braucht
  • weil das Wohlbefinden und die motorischen Fähigkeiten gestärkt werden
  • weil eine gesunde Entwicklung so gewährleistet wird

Bewegung ist darüber hinaus bedeutsam für:

  • die Entwicklung der Wahrnehmung
  • kognitive Leistungen
  • soziale Verhaltensweisen

Eine gut entwickelte kindliche Motorik steigert:

  • seine Unabhängigkeit
  • sein Selbstvertrauen
  • sein Selbstbild
  • sein Ansehen bei Gleichaltrigen

Im Kindergarten gibt es ausreichend Bewegungsräume und Möglichkeiten der Bewegung:

  • Wir haben einen Bewegungs- bzw. Mehrzweckraum mit verschiedenen Klein- und Großgeräten
  • Die Kinder können verschiedene Nebenräume und Ecken (Eingangsbereich, „Kuscheloase“, etc.) mit Schaumstoffelementen, Tüchern, Decken und verschiedenen Alltagsmaterialien benutzen
  • Ein Außenspielgelände mit „Kletterturm“, Schaukeln, schiefen Ebenen, Rodelberg, etc. steht den Kindern zur Verfügung
  • wir turnen regelmäßig zusammen
  • Tanz, Rhythmikeinheiten und Meditationen werden den jeweiligen Themen und Jahreszeiten angepasst

Wir schauen darauf, dass aufgrund der veränderten Lebensbedingungen, unter denen Kinder heute aufwachsen, Bewegung der Kinder so oft wie möglich im Freien stattfinden kann. Im Freien können Kinder ihren Bewegungsdrang ungehindert ausleben und vielfältigste Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen sammeln (Wiese, Waldboden, Anhöhen, natürliche Hindernisse, Naturmaterialien, Schnee, Wasser, etc.)Der Kindergarten bietet Waldtage- bzw. Waldwochen an und nutzt das Außengelände, wenn möglich täglich.

3.3.2.8.Gesundheitserziehung

Damit sich unsere Kinder im Kindergarten wohlfühlen, ist es uns wichtig, auf ihre seelische und körperliche Gesundheit zu achten.
Inhalte unserer gesundheitlichen Bildungs- und Erziehungsarbeit sind:

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Abwechslungsreiches Mittagessen
  • Projekte
    Was ist gesund? Was ist ungesund? Wie ziehe ich mich der Jahreszeit entsprechend an?

 

 

 

 

3.3.2.9. Musische Bildung

„Die Musik ist das wirksamste Mittel in einer Gesellschaft aufzugehen, ohne sich in ihr zu verlieren“ (Peter Raabe)

Kinder reagieren von Geburt an auf Musik. Sie haben Freude an den Geräuschen und Klängen ihrer Umgebung und sie produzieren selbst gerne Geräusche. Der aktive Umgang mit Musik fördert die gesamte Persönlichkeit des Kindes.

Musik fördert:

  • die Sprache: Die eigene Sprech- und Singstimme entdecken – Stimm- und Sprachbildung sind miteinander verknüpft
  • das Zuhören: Akustische Reize differenziert wahrnehmen: hoch – tief; laut – leise; schnell – langsam
  • die soziale Kompetenz: Gemeinsames Singen und Musizieren
  • das Wohlbefinden: Entspannung, Aufmunterung durch fröhliche Texte, …
  • die Phantasie & Kreativität: Gefühle und Gedanken können z.B. im Tanz zum Ausdruck gebracht werden
  • das kulturelle Wissen: Eigene und fremde Traditionen, Lieder, Tänze kennenlernen
  • die kognitive Kompetenz: z.B. Merkfähigkeit beim Erlernen von Texten und Melodien

Wir widmen den musikalischen Aktivitäten viel Zeit während unserer Arbeit.

Wir singen im Morgenkreis, während des Aufräumens, bei Gebeten und im Stuhlkreis.
Die Kinder singen und summen während des Spielens.
Immer wieder werden neue Fingerspiele, Sprechgesänge und Singspiele erlernt und so die stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten gefördert.

Lieder regen zu rhythmischen Bewegungen an (mit dem eigenen Körper oder mit elementaren Instrumenten). Kinder tanzen häufig und bewegen sich gerne zur Musik. Beim „Malen nach Musik“ bekommen Lieder einen persönlichen Ausdruck.

Wir unterscheiden zwischen:

  • Elementaren Instrumenten
    (Orff-Instrumenten, z.B. Klangstäbe, Triangel, Rassel, Glockenspiel, u.a.)
  • Tonträgern (CD und Kassettenrecorder)
  • „Körperinstrumenten“ (Klatschen, Stampfen, Schnipsen, Tanzen)

 

3.3.2.10. Umweltbildung und Umwelterziehung

„Kannst du einen Stern berühren? Fragte man es. Ja, sagte das Kind und neigte sich und berührte die Erde.“ (Hugo von Hoffmanssthal)

 

 

 

Kinder sollen ihre Umwelt mit allen Sinnen erfahren und sie als unersetzlich und verletzbar wahrnehmen. Wir bemühen uns den Kindern zu vermitteln die Umwelt zu schützen und sie für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Beispiele aus der Praxis:

  • Umwelt mit allen Sinnen erfahren
  • Umwelt und Naturvorgänge beobachten (säen und Pflanzenwachstum beobachten, Pflanzen pflegen) , dazu haben wir Hochbeete angelegt und bepflanzt
  • Umgang mit Tieren, deren Lebensbedingungen kennenlernen
  • Naturmaterialien kennenlernen und deren Verwendung erkunden und erklären (welches Laub an welchem Baum?)
  • Praktischer Umweltschutz (Bepflanzung Hirschbichl bzw. Fuchsbichl)
  • Umweltbewusstsein (Mülltrennung und Recycling)